Stiftung für Leberkrankheiten

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Verschiedene Laboruntersuchungen geben Hinweise auf eine Lebererkrankung, ihre Ursachen und die Leberfunktion.

  • Suchtests: mit diesen erfasst man, ob überhaupt eine Leberkrankheit vorliegt.
    • Transaminasen (SGOT oder AST und SGPT oder ALT) weisen auf Absterben von Leberzellen.
    • Alkalische Phosphatase weist auf Probleme in der Gallebildung
    • Die g-GT ist zusammen mit der alkalischen Phosphatase bei Problemen der Gallebildung erhöht. Daneben ist sie ein feiner Indikator für eine Fettleber, v.a. bei Überkonsum von Alkohol
  • Diagnostische Tests geben Hinweise auf die Ursache der Leberkrankheit
    • Die sogenannte Virusserologie (z.B. HBs und anti-HBc, anti-HCV) erfasst Eiweisse eines Virus oder die dagegen gerichteten Antikörper . Für die Hepatitis B (HBV-DNA) und Hepatitis C (HCV-RNA) kann das Virus selbst gemessen werden.
    • Auto-Antikörper geben Hinweise auf auto-immune Leberkrankheiten
    • Krankheitsspezifische Untersuchungen können auf eine Hämochromatose (Eisen, Ferritin), einen M. Wilson (Serumkupfer und Cöruloplasmin) oder einen a-1-Antitrypsinmangel hinweisen.
  • Funktionstests geben direkt (quantitative Tests) oder indirekt Auskunft über die Leberfunktion. Von letzteren werden drei sehr häufig gebraucht
    • Bilirubin: gibt Auskuntft über die Ausscheidungsfunktion der Leber
    • Albumin und Quick messen Proteine, die in der Leber hergestellt werden und geben damit Auskunft über die Syntheseleistung der Leber

 
Stiftung für
Leberkrankheiten
Institut für Klinische Pharmakologie
Universität Bern

Murtenstrasse 35,
Postfach 49
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0041 (0)31 632 31 91
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