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Gelegentlich wird zur Sicherung der Diagnose oder Bestimmung des Stadiums eine Gewebeprobe entnommen (Leberbiopsie)

Bei der Leberbiopsie wird unter örtlicher Betäubung mit einer Nadel ein Stück Leber entnommen, um es unter dem Mikroskop zu untersuchen. Der Eingriff ist im wesentlichen harmlos; die Biopsie selbst dauert knapp eine Sekunde. Die wichtigsten Nebenwirkungen sind Schmerzen, die innerhalb eines Tages verschwinden (und behandelt werden). Nachblutungen sind selten.

Ein kurzes Video im Internet zeigt eine Leberbiopsie.


Normale Leberbiopsie
Im Portalfeld  finden sich die Gefässe und Gallegänge. 90 % des Gewebes sind Leberzellen (rot).
Zirrhose
Bei der Zirrhose kommt es zu einer Vermehrung von Bindegewebe (blau). Die Leberzellen liegen in Knoten vor.

 
Stiftung für
Leberkrankheiten
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